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Aus der Geschichte

Das Land Sachsen-Anhalt existierte als solches nur von 1947 bis 1952. Zu Zeiten der DDR wurde es in den Raum Halle und Magdeburg aufgeteilt. Mit der deutschen Wiedervereinigung wurde Sachsen-Anhalt eines der 5 neuen Bundesländer. Die Ereignisse der Geschichte im historischen Raum Sachsen-Anhalt, reichen jedoch sehr viel weiter zurück und haben auch immer über die Landesgrenzen hinaus gewirkt.

Die Sachsen werden 804 n.Chr. von Karl dem Großem unterworfen und in das Frankenreich eingegliedert. Unter König Heinrich, der in Quedlinburg beigesetzt ist, verlagert sich später sogar das politische Gewicht an die Ufer von Elbe und Saale.

Aus dem Schulunterricht den meisten bekannt sind die Merseburger Zaubersprüche, eines der ältesten Zeugnisse deutscher Literatur.

1502 wird die Universität zu Wittenberg gegründet. Von hier aus startet die Reformationsbewegung durch Martin Luther und seine 95 Thesen.

Bis zum 30-jährigen Krieg (1618-1648) war Magdeburg eine der bedeutendsten Städten "Deutschlands". Während des Krieges wird sie jedoch fast völlig zerstört und ihre Bedeutung ging verloren.

1654 führt der Magdeburger Bürgermeister und Naturforscher Otto von Guericke seinen berühmten Halbkugel-Versuch zum Nachweis des Vakuums auf dem Regensburger Reichstag vor.

Das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus findet 1925 in Dessau eine Heimstatt. Als eine der ersten Hochschulen für Gestaltung gehen hieraus eine Reihe von weltbedeutenden Architekten hervor.